Startseite
    Meine Lyrik
    Lyriks by my friends
    Funny-Things
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 




http://myblog.de/jeho-nathan

Gratis bloggen bei
myblog.de





Das Beil

Ich liege im Wald, auf dem Boden

Seit Tagen, Jahren nicht bewegt

Es regnet, es schneit, die Sonne scheint

Kein Baum, kein Ast hat mein Kopf zerlegt

 

Schmutzig mein Stiel, schon halb vermodert

Rostig der Kopf, so rot wie Blut

Die Klinge, stumpf, nicht zu gebrauchen

Ich bin schlecht, nicht mehr gut

 

Große Schmerzen erfüllen meinen Kopf

Ich will nicht, lass mich liegen

Funken sprühen, Funken sprühen

Qualen, Schmerzen, verbrannets

 

Mein Kopf erzittert, es brennt 

Ich will nicht, lass mich liegen

Funken sprühen, Funken sprühen

Es hat doch keinen Sinn. Niemals

 

Ein Messer kommt, schön und scharf

Ich will nicht, lass mich liegen

Spähne fliegen, Spähne fliegen

Ich glaube ich sterbe, es tut so weh

 

Es ist vorbei, der Schmerz ist weg

Schaut mich an, schaut mich an

Ich glitze, ich glänze, und scharf bin ich auch

Jetzt kann man mich benutzen

 

Ich hacke Holz, fälle Bäume

Ich tu das, wofür ich da bin

Der Prozess vorbei, der Schmerz ist weg

Ich bin ein Beil, ein gutes Beil

 

Dafür geh ich auch durch Schmerz. 

20.1.08 18:10
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung