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Die Geschichte von den drei Gefährten

Dies wird die Geschichte von drei Gefährten die gemeinsam Abenteuer und Gefahren ins Gesicht schauen  . . .

Seht selbst...

 

P.s: Mitschreiben kann jeder, spätestens alle 7 tage nach dem letzten Beitrag schreibe ich eine weitere Episode. Einfach unter "kommentieren nachschauen"

21.6.07 15:50
 


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bisher 10 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Johnny (21.6.07 16:27)
Es lebte einst in einem weit entfernten Land ein junges Wesen. Sein Name war Jinymo. Doch alle in seinem Dorf nannten in Jiny oder auch Jin. Eines Tages, als der Morgen die Nacht noch nicht besiegt hatte ging er zu den Kornfeldern. Zu der Zeit kam Marduk. Er war ein Mann der dem Herrscher diente, dem Herrscher der sich vor vielen Hundert Jahren dem Land verschrieb. Marduk tötete alle in diesem Dorf. Keinen lies er am leben. Er zog noch bevor die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hatte weiter, ließ die brennende Stadt hinter sich...
Am späten nachmittag sah Jinymo schwarzen Rauch am Himmel. Panische angst übermannt ihn. Was war da los? Er lies alles stehn und rannte zurück in sein Dorf, das nun kein Dorf mehr war, sondern ein Friedhof...


(21.6.07 17:00)
alles war zerstört. Wohin Jinymo auch blickte..... Leere. Jinymo rannte - durch die Straßen, Gassen, Häuser. Nur weg.
Doch wo sollte er hin?
Da ---- er sah einen Jungen. Stöhnend und ächzend zog sich dieser auf dem Boden entlang..... Jinymo sah ihn an. Er fühlte sich wie gelähmt.
Seine Lippen bewegten sich, langsam - und doch eindringlich......
doch es kam kein Laut heraus.
Das einzig faszinierende an dem Jungen waren seine Augen..... tiefblau starrten sie ihn an.
Was war es, das ihn an diesen Augen so fesselte?


Johnny (21.6.07 21:02)
Jiny kannte den Jungen. Kennen ist vielleicht zuviel gesagt. Er hatte schon einiges über diesen Jungen gehört. Seinen Namen kannte niemand. Er hatte keinen. Der Junge mit den tiefblauen Augen wurde direkt nach seiner Geburt in den einzigen Tempel des Dorfes gebracht. Er war ein Tempeldiener. Er sollte den großen Tempelmeister ablösen, sobald die Zeit dazu gekommen war. "Die Rolle..." mehr brachte der Junge mit den tiefblauen Augen nicht mehr raus. Er starb. Der Tempel....die Rolle....Jinymo konnte sich nicht vorstellen das die Mörder sie geklaut haben sollten. Er rannte grade wegs auf die Ruine des Tempels zu. Er erinnerte sich wie der große Tempel früher majestetisch auf der kleinen anhöhe stand. Jetzt war nur noch ein verkohltes Gerüst eines Gebäudes übrig geblieben. So lange er auch den Tempel surchsuchte, so fand er doch nicht wonach er suchte.
Sie war weg. Die Rolle war weg.
Hoffnungslosigkeit machte sich bei ihm breit, doch dann entsinnte er sich eines Gedichtes das ihm mal sein Großvater Lao erzählt hatte ein: " In der Ferne ein Land, kein Wesen dich kennt, die Rolle verschwand, der Tempel verbrennt. Im Norden du suchst, den alten Mann, seinen namen rufst, er helfen kann"
Jinymo kannte noch andere Legenden und Erzählungen die besagten, dass eines Tages die Rolle verschwinden würde und das dann, das dunkle zeitalter angebrochen wäre. . .


(22.6.07 18:58)
So machte er sich auf die Reise......
immer gen Norden. Er dachte zurück an sein Dorf. Nun war er heimatlos..... ein Wanderer auf der Suche. Ohne Rast und ohne genaues Ziel.


(22.6.07 19:36)
So verließ er das Dorf....
unwissend, ahnungslos. Doch der Sturm,
der sich kilometerweit von ihm entfernt zusammenbraute, sollte ihn bald einholen....
und ihn auf eine Probe stellen, die sein Leben für immer verändern würde.....


Johnny (23.6.07 12:40)
Jinymo folgte dem unebenen Pfad. Seid Stunden hatte er nichts gegessen. Er hatte einfach nach diesem grauenvollen Szenario kein Bissen heruntergebracht. Getrunken hatte er nur einen kleinen Schluck Wasser aus dem kaputten Dorfbrunnen. Nun war er glücklich, das er nicht Hals über Kopf das Dorf verlassen hatte, sondern sein Gehirn benutzt hatte, das ihm sagte, er solle ein paar wichtige Sachen mitnehmen auf die Reise.
Jinymo war seid er ein kleines Kind war ein Träumer gewesen. Ein Träumer, kein Wesen der Tat, so war er nie weiter als die Kornfelder weggegangen. Es war ein neuer Schritt in dem Prozess des Reifens. Außer zwei beutel wasser und ein paar Stücken brot, nahm er ein kleines Messer, ein kleines Gedicht-Buch aus dem Tempel, wo aber nur die 1.Seite beschrieben war, eine Fackel und soetwas wie Streichhölzer mit. Zusätzlich eine Decke, einen Wanderstab und ein paar heilkräuter die daran befestigt waren.
Soweit wie jetzt war er noch nie von zuhause weggewesen....er dacht zurück an sein Dorf, sein Zuhause.
Auf einmal raschelte es neben ihm im Busch, er packte den Wanderstock fester und rechnete jeden augenblick mit einem Angriff. Das Gebüsch öffnete sich und ein kleines Wesen, so eins was er noch nie gesehn hatte sprang heraus und schaute ihn mit großen Augen an.


Die besoffene Kuh^^ (24.6.07 11:33)
Sehr seltsam sah es aus.....
klein war es, mit großen grauen Ohren und Armen so dünn wie nur ein Streichholz es sein kann.... und, - mit diesen murmelgroßen dunklen Augen. Neugierig schaute es Jinymo an.... Er rührte sich nicht. Irgendwie tat ihm dieses Wesen leid. Es war dürr und abgemagert, schon bald würde es sich nicht mehr auf seinen eigenen Beinen halten können..... was sollte er tun? Könnte es ihm auf seiner Reise behilflich sein...? Doch, zwei zu ernähren dürfte noch schwieriger werden, als sich allein durchzuschlagen..... er wollte gehen. Im Moment war in seinem Herzen einfach kein Platz für noch mehr Sorgen..... und Last.
Plötzlich hörte er eine Stimme. "Nimm mich mit...." flüsterte sie. "Lass mich nicht hier....."
Er starrte das Wesen an. Es stand noch genauso da wie vorher, - seine Lippen bewegten sich nicht.... "Warum hast du Angst? Hast du noch nie etwas von Chihara gehört...?" Es lächelte.


Johnny (25.6.07 13:18)
Jinymo stand ganz ruhig da. Wusste nicht was sagen, wusste nicht was tun. Zögerlich strecke er ihr seine Hand entgegen. "Man nennt mich..." Weiter kam Jinymo nicht, denn da hörte er wieder diese Stimme "Jinymo, Jinymo, Jinymo" Chihara sprang immer im Kreis drehend um Jinymo herum. Jinymo wollte grad fragen wo denn ihre Eltern sein, doch wie als ob es Chihara gewusst hätte antwortete sie: "ein böser Mann kam und kaputt gemacht Dorf vollständig. Alleine ich bin nun" Und große tränen kullerten aus den großen Augen.
Jinymo hatte mitleid mit diesem armen Wesen. "Ich hab was zu essen für dich" Jinymo grinste Chihara an. Diese war sehr dankbar für das Essen. Jinymo versuchte die Sache positiv zu sehen: Ich habe gesellschaft, sie kann mir helfen....
Andererseits machte ihn etwas anderes an Chihara zu schaffen: Sie kann Gedanken lesen, so scheint es zumindest...ich muss mich auch in acht nehmen...
Nach dem Mahl, legten sie sich auf einer Waldlichtung nieder und schliefen ein.


(26.6.07 22:15)
Marduk drehte sich um....
mit seinen kalten, toten Augen blickte er auf das Heer, welches bald das ganze Land überrennen sollte.... sein Land. Der Herrscher hatte sich wie immer zurückgezogen. Typisch.
Seit er in letzter Zeit so viel telephatierte, war er kaum noch ansprechbar. Niemand wollte es wahrhaben.... niemand wollte es sehen. Doch sein Herrscher war lange nicht mehr so mächtig wie früher. Bald würde seine Magie ihn verlassen.... und auf seinen Nachfolger übergehen. Nur der Herrscher konnte entscheiden, wer sein Nachfolger sein sollte....
doch Marduks Chancen standen gut.
Es gab keinen Schüler außer ihn, jedenfalls keinen, der es ansatzweise mit ihm aufnehmen konnte. Bei diesem Gedanken lächelte Marduk.... er erinnerte sich noch gut,
wie er die Zauberformeln förmlich aufgesogen, die Bücher fast vergeschlungen und sie anschließend verbrannt hatte, damit niemand sie wieder lesen und sein Wissen teilen konnte.
Lange hatte sein Herrscher gebraucht, um das Heer zu beschwören.... zu lange. Doch das Warten würde sich lohnen. Gebrandmarkt durch das Höllenfeuer und abrundtief böse.... ohne Seele und ohne Herz waren sie.
Das war dem Meister sehr wichtig gewesen....
"Herzen machen schwach", das hatte er ihm ständig gesagt. "Die Seele ist manipulierbar."
Marduk berührte sein Schwert.
Langsam und genüsslich fuhr er mit dem Finger an der Klinge entlang.... wieviel Blut war bereits durch sie vergossen worden? Er wusste es nicht.
Hatte er jemals ein Herz besessen....?
Wenn, dann musste er es schon früh verloren haben.... denn an Gefühle erinnerte er sich nicht. Schmerz, Wut, Angst, Glück, Liebe.... all diese Namen sagten ihm nichts.


Johnny (1.11.07 15:27)
Am frühen morgen des nächsten Tages wurden Chiahara und Jin von den warmen Strahlen der Sonne geweckt. "Was für ein schöner morgen" dachte Jin. "...einfach nur wunderbar" hörte er Chiahara in seinem Kopf.
Er erschrack fast zu Tode, da er doch in einem so tiefen, traumlosen Schlaf fiel, dass er Chiahara total vergessen hatte. Nachdem er sich wieder erinnerte griff er in seinen Beutel und nahm ein wenig von dem mageren Essen heraus, teilte es gleichermaßen und gab eine Hälfte Chiahara.
"Was mach ich nur mit dir?" fragte Jin Chiahara.
Weiter dachte er: "wenn ich sie mitnehme ist sie in großer gefahr . . . lass ich sie hier verhungert sie vielleicht. . . "
"nicht hierlassen, nicht hierlassen!" hörte er eine flehende Stimme. "nicht hierlassen!"
Jin sah in Chiaharas große Augen. Nein, er konnte sie nicht hierlassen.
"ok, du kommst mit mir, bis mir was besseres einfällt" sagte er freundlich zu ihr.
Chiahara und Jinymo aßen schnell auf und gingen dann weiter. Genau auf den "gelben Wald" zu . . .

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